„Der Spaß an der Musik steht hier im Vordergrund! Das perfekte Zusammenspiel und die musikalische Kraft dieses Duos sind beeindruckend. Ihre Konzerte sind wie Reisen durch die Welt und den Wohlklang von Plätzen, denen die Musik gewidmet ist. So ist es auch verständlich, dass ihre letzte CD „Places“ heißt und man einiges über Argentinien, Mexiko und den Sternenhimmel erfährt. Virtuosität und Dynamik sind zu jeder Zeit ausgewogen und bieten so ein großes Hörvergnügen.“
Bad Hersfeld 2002

The two Dimmler works, which open and close this programme, are ethereal, impressionistic and almost trance-inducing pieces, which make very effective bookends for this recording. ... The performing of Duo Lorch on this recording is of high quality with well thougt-out phrasing and good musicianship within the ensemble. The chosen programme is entertaining, interesting and attention holding.
Classical guitar, August 2001

„Das Duo Lorch entführt seine Zuhörerschaft mit „Places“ an sehr verschiedene, über den ganzen Globus verteilte Orte. Eine Reise um die Welt in knapp 60 Minuten und auf 14 Saiten.  Als sattelfest in den verschiedenen Sätteln und mit vielerlei Wassern gewaschen erweist sich das Duo in der Tat als geeignetes Reiseunternehmen für diese Gedanken- und Traumreise. Die Verbindung von Mandoline und Gitarre verliert in diesen verbürgt kunstmusikhaften Kompositionen nie ganz die volksmusikalische Anmutung – im besten Sinn. Die Musik hat Bodenkontakt und kommt an ohne durchzurauschen. So wird die Traumreise weder zum Pauschaltourismus noch zu einer musealen Angelegenheit. Lorch & Zernecke verstehen es erfreulicherweise offenbar in jeder Lebenslage und örtlichen Umgebung zu swingen, auf unterschiedlichste Weise, mit glockiger Mandoline und federnd sonorer Gitarre. Schön.“
AKUSTIKGitarre 2001

„Eine schöne Musik... - ...besonders aber wirkten bei mir die Einspielungen von Duarte und Dimmler. Hier ist das Duo mir am nächsten. Was ganz besonders Wolfgang Lorchs beschwörender Spielweise zu verdanken ist. Hier kann er atmen, lieben und immer wieder magische Töne zaubern. Gitarrenton – ganz Ton an sich und nichts sonst. Ariane Zernecke-Lorch versteht ihn, schmiegt sich an ihn und erreicht dadurch einen exotischen Zauber, den man sonst auf der Mandoline vergeblich suchen müsste.
Und umgekehrt – bei den temperamentvollen, rhythmischen und oft sehr virtuosen Passagen, bringt Ariane Zernecke-Lorch den nötigen „Leichtsinn“ mit. Der unbeschwerte, silbrige Sound der Mandoline, gepaart mit ihrer leichten, aber authentischen Power, versetzt mich immer wieder in Staunen. Und hier reißt sie Wolfgang Lorch mit sich, lässt ihn sich selbst einfach davonfliegen.
Insgesamt ein Duo mit Charisma und Tiefenerlebnissen mit einer – davon bin ich überzeugt – großartigen Zukunft.“
Rainer Dimmler 2001

Index:

Rainer Dimmler (*1951)

1

Übersternte Stille I

3:23

Máximo Diego Pujol (*1957)

Suite Buenos Aires

2

Pompeya

4:07

3

Palermo

4:52

4

San Telmo

3:15

5

Microcentro

3:51

Stephen Funk Pearson (*1950)

6

Mountain Moor

9:15

Carlo Domeniconi (*1947)

Sonatina mexicana

7

Allegro moderato

1:48

8

Andante

2:14

9

Allegro vivace

2:47

Wolfgang Condin (*1959)

10

Himmel über Kyoto

5:01

John William Duarte (*1919)

English Suite No. 2, op. 77

11

Cheerfully

2:14

12

Lyrical and smooth

3:26

13

Brightly

2:11

Joaquín Nin y Castellanos (1879-1949)

Suite espagnole

14

Vieille Castille

2:00

15

Murcienne

1:45

16

Catalane

2:21

17

Andalouse

1:57

Rainer Dimmler (*1951)

18

Übersternte Stille II

4:37